» Artikel: Auslandserlebnisse bekommen

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Um heranwachsende Kinder belastbarer für das Leben zu machen, ist eine Reise in ein fernes Land über ein paar Monate eine einwandfreie Möglichkeit. Dank des Abstandes welcher von zuhause gewonnen wird, werden unzählige gute und zugleich mit Sicherheit auch ein paar nicht so schönen Ereignisse auf den Reisebegeisterten treffen, welche jedoch enorm hilfreich im Bezug auf die Lernprozesse sind. Der Betreffende lernt und sieht eine Menge über sich selber, lernt und sieht wo die Grenzen der Belastung sind und bekommt ein hervorragendes Selbstvertrauen. "Falls ein Mensch einen Reisetrip startet, dann kann dieser wirklich was berichten" besagt ein vertrauter Spruch. Zieht es einen Heranwachsenden ins Ausland, auch wenn nur für ein Jahr (was ungeheuer fix enden kann), so lernt dieser neben der Zweitsprache darüber hinaus eine neue Art zu Leben kennen

. Dieser kulturelle Austausch sollte ebenfalls für Mutter und Vater eine sinnvolle Perspektive sein, dem Kind die Möglichkeit zu ermöglichen, den persönlichen Horizont zu weiten und über nicht bekannte Kulturen neue Erfahrungen zu bekommen. Die Vorteile, welche sich im bevorstehenden Berufsleben für sich persönlich eröffnen, sind auch nicht zu leugnen. Bemerkt ein möglicher Arbeitgeber, dass zum Beispiel ein Praktikum im Ausland gemacht wurde, kann dieser sicherlich daraus schließen, dass der Begriff -unabhängiges Arbeiten- nicht fremd ist und wird möglicherweise diese Arbeitsbewerbung der anderer Bewerber auf diese Stelle vorziehen. Generell kann man konstatieren, dass die im Berufsleben wesentlichen "Soft Skills" eher mittels z.B. Praktika, Studienfahrten oder Arbeitsaufenthalte in einem Land außerhalb Deutschlands trainiert werden. Grundverschieden zum bekannten persönlichen Umgebungsbereich, in dem der Reisende sich sehr gut zurechtfindet, da man kaum durch neue Situationen konfrontiert wird und denen der Betreffende sich unverdrossen entgegentreten muss.

Selber, wenn das favorisierte Reiseziel in einem weit entfernten Land liegt, dessen Landessprache der Reisende nicht kann, ist das kein Anlass, zu resignieren. Der Betreffende kann eine Sprachschule ausmachen, welche einem dienlich seien wird, sich in in der im Land gesprochenen Sprache unterhalten zu können und Praxis zu erwerben, worauf der Reisende obendrein das Erlernte festigen kann. Will der Reisende Arbeiten im Ausland, hat dieses den weiteren Vorteil, dass der Reisende sich sein Geld selbst erwirtschaften kann.

Geschrieben von Marie Kuse; veröffentlicht am 09.12.2008

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