» Artikel: Gewalt in Computerspielen - Zwischen Kinderzimmer und Schlachtfeld
Sie befinden sich: Home > Arbeit & Wirtschaft
Computerspiele gibt es schon seit über drei Jahrzehnten. Während es früher ganz einfache 2D bzw. 8 Bit Games waren, handelt es sich inzwischen um nahezu realitätsnahe Games mit authentischen Storys und immer wirklicher werdenden Brutalität. Man muss aber unterscheiden, wann ein Computerspiel die Gewalt hervorhebt und welcher Grad noch ertragbar ist. In diesem Artikel wird auf etwas eingegangen, das schon in den Medien sehr oft falsch dargestellt bzw. zerrissen wurde.Von Super Mario zu Unreal TournamentMein erstes Spiel damals war Super Mario Land für den Gameboy. Ich habe mit 6 Jahren zum ersten Mal Gameboy gespielt und in Super Mario lag die Gewalt nur darin, auf lebende Pilze, Schildkröten und andere virtuelle Figuren zu springen. Darüber haben sich allerdings auch schon Personen aufgeregt, da dies Gewalt an Lebewesen sei.Meine erste Konsole war dann der Nintendo 64. Ihn schaffte ich mir vor allem wegen Super Mario % Co. an, allerdings gab es für ihn bereits die ersten Shooter.
Da man mit Verboten nicht wirklich viel erreichen kann, sollte man lieber gezielte und vor allem sachlich kompetente Aufklärungskampagnen starten. Ehe man Beiträgen wie Frontal 21 vertraut, die weder Fakten liefern können noch inhaltlich korrekte Berichte zeigen, sollte man Experten zu Rate ziehen, die wissen, wovon sie reden und sich wirklich mit der Materie beschäftigt haben. In erster Linie muss man sich überlegen, wie Eltern besser kontrollieren können, was ihre Kinder eigentlich spielen. Der verschärfte Jugendschutz erfüllte bereits seinen Zweck, dass ein 14jähriger nicht mehr an ein Computerspiel wie GTA 4 ab 18 auf legalem Weg kommt. Meine Meinung dazu sieht jedoch so aus, dass man nicht jeden Jugendlichen gleichstellen kann. Es gibt viele, die bereits mit 14 bis 16 Jahren reifer und erwachsener sind als Andere und mit dem, was sie spielen, klar kommen. Schlusswort Ich hoffe, mein Beitrag konnte etwas Aufschluss darüber geben, was falsch läuft bzw. was geändert werden kann. Gewalt in Computerspielen gibt es immer, man kann sie nicht verbieten. Es ist lediglich möglich, sie zu reduzieren oder einfach den Menschen klar zu machen, dass es weder etwas mit Gewaltverherrlichung zu tun hat noch mit der Bereitschaft, anderen zu schaden. Erwachsene können selbst bestimmen, was sie spielen möchten und wie viel sie selbst vertragen. Kinder aber sollten schon gezeigt bekommen, wie viel sie sich selbst zumuten sollten.
Geschrieben von Kai Datana; veröffentlicht am 07.04.2008
authentischen bit brutalität bzw computerspiele drei einfache früher games ganz gibt handelt inzwischen jahrzehnten nahezu

