» Artikel: Beitragskalkulation der privaten Krankenversicherung

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Die private Krankenversicherung ermittelt für jede versicherte Person einen individuellen Beitrag. In diesem Punkt unterscheidet sich das private Krankenversicherungsmodell entscheidend von der GKV.

 

Für die individuelle Kalkulation werden das Eintrittsalter, das Geschlecht, der Gesundheitszustand und der gewählte Versicherungsschutz berücksichtigt. Welchen Einfluss die einzelnen Faktoren auf den Beitrag haben, wollen wir nachfolgend kurz erläutern.

 

Wer kennt nicht den Spruch, je jünger man ist, umso geringere Beiträge muss man aufbringen. Doch warum eigentlich. Die Antwort ist ganz einfach, wenn man weiß, dass die PKV als kapitalgedecktes Versicherungssystem alle Kosten die während der Laufzeit anfallen können für die Kalkulation des Monatsbeitrages heranzieht. Ist die versicherte Person bei Vertragsabschluss noch sehr jung, können die Gesamtkosten auf mehrere einzelne Monatsbeiträge umgelegt werden, als bei einer älteren Person. Nun wird der ein oder andere einwerfen, ja dafür ist doch die ältere Person auch wesentlich kürzer versichert. Dies ist zwar richtig, doch fallen Erfahrungsgemäß die meisten Kosten im Alter an.

 

Deshalb ist auch verständlich, warum Frauen einen etwas höheren Beitrag bezahlen müssen. Zum einem, weil die Kinderphasen mit einkalkuliert werden müssen und zum anderen, weil Frauen statistisch gesehen ca. 5 Jahre länger leben und deshalb auch mehr Kosten anfallen können.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Beitragskalkulation ist der Gesundheitszustand. Ist die versicherte Person bei Antragsstellung gesund, gibt es keine Probleme mit der Vertragsannahme. Sind allerdings schon risikoerhebliche Erkrankungen vorhanden, so kann die Versicherungsgesellschaft den Antrag ablehnen oder mit einem Risikozuschlag annehmen. Der Risikozuschlag wird dann auf den kalkulierten Normaltarif aufgeschlagen und muss im ungünstigsten Fall während der gesamten Versicherungsdauer bezahlt werden.

 

Und auch der Leistungsumfang hat einen entscheidenden Einfluss auf die Beitragshöhe. Im Gegensatz zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung kann man in der privaten Krankenversicherung einen individuellen Schutz vereinbaren. Da ist wohl klar, dass man für Top-Leistungen auch einen höheren Beitrag leisten muss als für Standardleistungen.

Geschrieben von Markus Köhler; veröffentlicht am 26.03.2009

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