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Vor allem in Südamerika ist Mate Tee weit verbreitet und wird von jung und alt regelmäßig getrunken. Aufgrund seiner vielen Inhaltsstoffe, unter anderem Koffein und zahlreiche Vitamine, werden ihm viele positive Eigenschaften zugeschrieben.

Mate Tee wirkt anregend auf Nerven, Muskeln und Stoffwechsel. Er regt die Speichel- und Magensaftbildung an und ist dadurch hilfreich bei der Verdauung, außerdem wirkt er leicht harn- und schweißtreibend, sowie aufgrund des Koffeingehaltes aktivierend und kreislaufstärkend. Traditionell wird er als leistungssteigernd und hungerstillend eingeschätzt. Der Name des Mate Tees leitet sich nicht von dem Matestrauch ab, der seinen Namen erst durch das Getränk erhielt, sondern von dem Gefäß, aus dem Mate traditionell getrunken wird. Es wird aus dem Stielende eines Flaschenkürbisses hergestellt und im spanischen Mate oder calabaza genannt, wovon sich der deutsche Name Kalebasse ableitet.

Auch heute wird der Tee noch oft aus diesen traditionellen Gefäßen getrunken. Allerdings werden sie heute auch aus anderen Materialien wie Holz, Horn, Metall, Plastik oder Porzellan hergestellt. Zur Herstellung des Tees wird das Trinkgefäß etwa bis zur Hälfte mit yerba, den kleingeschnittenen Blättern des Matestrauches gefüllt. Diese werden leicht angefeuchtet, so dass sie ein wenig quellen können. Dann wird vorsichtig eine Bombilla in das Gefäß eingeführt. Eine Bombilla ist ein Trinkrohr aus Metall, das am unteren Ende ein Sieb hat, um Pflanzenteile abzufangen. Zum Schluss wird die yerba mit heißem, nicht kochendem Wasser aufgegossen und getrunken. Der Aufguss kann viele Male wiederholt werden. Erst wenn das Getränk beim aufgießen keine Bläschen mehr wirft, ist der Tee ausgespült. Um die Herstellung und Zubereitung haben sich viele Regeln gebildet, die in Form von Reimen mündlich weitergegeben werden. Getrunken wird Mate mit Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen. Es gilt als unhöflich, einem Gast keinen Mate anzubieten oder ihm den ersten Aufguss zu überreichen, den dieser ist der bitterste.

Geschrieben von Ansgar Offermanns; veröffentlicht am 16.06.2008

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