» Artikel: Fussballfans sind keine Verbrecher

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Seit einiger Zeit hat die neue Saison der Bundesliga begonnen und alles ist wie es bisher immer war. Die Vereine haben neu investiert um ihre Mannschaft zu verstärken, Spieler und Funktionäre haben den Verein verlassen oder sind gewechselt und wie auch jedes Jahr pünktlich zum Saisonstart wird über die momentane Lager der Fremdenfeindlichkeit und Hooliganismus in den deutschen Stadien diskutiert.

Jede Woche, zu jedem Spieltag der Fussballbundesliga besuchen mehrer Millionen von Zuschauern die Stadien der 18 Proficlubs und noch viel mehr Zuschauer sitzen vor den Bildschirmen und verfolgen das Geschehen auf dem Rasen in den Arenen der Neuzeit. Viele haben dabei Spass und kommen immer wieder gerne zurück ins Stadion, für viele andere ist dies aber auch ein einmaliges Erlebnis im Stadion zu sitzen und live seine Lieblingsspieler zu beobachten und anzufeuern. Andere hingegen gehen auch aus ganz anderer Motivation in ein Stadion, nämlich um Streit und Zwietracht unter den Fans zu säen, die Fans der gegnerischen Mannschaft zu provozieren und eine gewalttätige Auseinandersetzung herbei zu rufen. Dabei macht es diesen personen sichtlich Spass anderen friedvollen Fans den Tag zu verderben in dem sie Stress machen. Genauso sieht das mit der Fremdenfeindlichkeit aus. Meist sind es die eher ungebildeten Menschen, die wahrscheinlich auch noch aus der sozial schwächergestellten Gesellschaft klommen und Ausländern die Schuld an ihrem momentanen Leben geben.

Man sollte sich dabei mal Gedanken machen ob man diese Zuschauer überhaupt als solche oder als Fans bezeichnen darf denn das, was diese Personen in Stadien und drum herum produzieren, hat nicht im Entferntesten etwas mit Fussball zu tun. Fussballfans und Zuschauer sind die Menschen, die nur beim Gedanken an ein Spiel, daran wie sich der Star ihrer Mannschaft die Fussballschuhe zuschnürt oder die Spieler in den Katakomben ihren Trainingsanzug überziehen schon eine enorme Vorfreude auf die kommenden 90 Minuten entwickelt. Und diese Menschen sollte man nicht alle unter einen Kamm scheren und als Hooligans oder Verbrecher bezeichnen, diese Menschen gehören einfach zur Fussballkultur mit dazu genau wie der Ball an sich selbst.

Geschrieben von Michael Greifenberg; veröffentlicht am 09.12.2008

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