» Artikel: Beteiligungen an Containerschiffen

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Der Container hat den Transport zur See in den letzten dreißig Jahren revolutioniert. Wurden damals die einzelnen Güter als Stückgüter transportiert, bei denen die Belade-, Entlade- und Umladeprozesse sehr zeitaufwändig und kostenintensiv waren, wird heutzutage fast alles was transportiert wird in standardisierte Boxen verpackt. Mehr als 90 Prozent des gesamten Warenumschlags findet in Containerform statt. Nur noch übergroße Spezialanfertigungen, die in keinen Container passen, werden noch als Stückgut transportiert.

Die Nachfrage nach immer neuen Containerschiffen ist gewaltig. Sie ist zum einen dadurch bedingt, dass alte Modelle aus der Flotte ersetzt werden müssen, zum anderen aber auch durch das rasante Wachstum des Welthandels. Nach Expertenmeinungen wird sich der Containerumschlag innerhalb der nächsten 10 Jahre noch einmal verdoppeln.

Wie kann man als Privatanleger vom Boom im Containerhandel profitieren?
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens: Eine Beteiligung an Containerschiffen, oder zweitens: Eine Beteiligung an den Containern selbst.

Eine Beteiligung an einem Containerschiff ist durch eine Schiffsbeteiligung, üblicherweise in Form eines geschlossenen Schiffsfonds möglich. Dabei handelt es sich um eine Beteiligungsgesellschaft von der man während des so genannten Platzierungszeitraums Anteile erwerben kann. Mit dem eingesammelten Kapital der Anleger erwirbt die Gesellschaft ein Containerschiff, dass an Reedereien verchartert wird. Die Chartererlöse fließen nach Abzug der Kosten als Ausschüttungen an die Anleger zurück. Begünstigt sind Schiffsbeteiligungen in Deutschland durch die Tonnagesteuerregelung. Durch die Tonnagesteuer fallen auf die Erträge von Schiffsbeteiligung nur sehr geringe Steuern an. Die Renditen dagegen können sich in der Regel sehen lassen.

Die Beteiligung an den Containern selbst ist dagegen steuerlich nicht begünstigt. Aber der Bedarf an den Behältern ist riesig. Es handelt sich um ein enormes Volumen, das finanziert werden muss.

Geschrieben von Bernhard Russin; veröffentlicht am 12.11.2007

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